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Dass Beziehungen für uns Menschen wichtig sind, wissen wir schon lange. Auch der Zusammenhang zwischen einer sinngeleiteten Lebenseinstellung und der psychischen Gesundheit ist schon länger bekannt. Forschungsergebnisse zeigen nun, wie «tief» das geht: Der Mensch ist für das Leben in sozialer Verbundenheit und Gemeinschaft gemacht. Bis in die Gene hinein sind wir auf Beziehung angelegt! Und das Spannende ist: Gemeinsinn und freiwilliges gemeinwohlorientiertes Handeln tut dem Menschen auch gesundheitlich gut, denn es wirkt wieder zurück auf die Genaktivität.

Diese Erkenntnisse stimmen verblüffend deutlich mit der biblisch-weisheitlichen Perspektive gemeinschaftlichen Lebens überein! Betrachten wir die Kernanliegen christlicher Lebensgestaltung und Gemeindearbeit: Beziehung und Gemeinschaft leben, Trost, Zuversicht und Hoffnung aus dem Evangelium gewinnen, anderen beistehen und sie unterstützen, das Gemeinwohl im Blick halten u.a. Diese Ausrichtung christlichen Lebens entspricht zutiefst der biologischen Natur des Menschen.

Allerdings: Gene zwingen nicht zum Guten oder zur Humanität, aber sie laden dazu ein, eine entsprechende Lebenshaltung zu entwickeln, eben ein sinngeleitetes Leben.

Anhand des Buches von Joachim Bauer (Das empathische Gen, 2021) setzen wir uns im Seminar mit den Erkenntnissen des Forschungsbereichs „Social Genomics“ auseinander und ziehen Konsequenzen für das „gute“ Leben aus christlicher Perspektive. Schwerpunkte sind u.a.:

  • Einführung in die empathische Natur unserer Gene
  • Kennenlernen von Formen der Empathie und ihrer nachhaltigen Wirkung
  • Konsequenzen dieser Erkenntnisse für Seelsorge, Beratung und Gemeindearbeit

 

Zielpublikum
Interessierte und Aktive in Seelsorge, Beratung und Gemeindearbeit.
Es wird keine spezifische Ausbildung vorausgesetzt.

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